Wann ist Atemarbeit zu empfehlen?
Unabhängig von Alter, Vorkenntnissen und körperlicher Konstitution ist Atemarbeit für jeden geeignet, der seinen Rhythmus finden, sein Wohlbefinden steigern und den Atem als Weg zu sich selbst entdecken möchte.
Insbesondere hat sich Atemarbeit bewährt bei:
- Stressbewältigung und Lösen von Erschöpfungszuständen
- funktionellen Atemstörungen (z. B. Atemrhythmusstörungen, Hyperventilation)
- Atemwegserkrankungen (z. B. Asthma)
- funktionellen Stimmstörungen
- Beschwerden des Bewegungsapparates (z. B. Rheuma, Rückenschmerzen)
- psychosomatischen Erkrankungen (z. B. Schlafstörungen)
- Ängsten und Depression (leichte bis mittlere Formen)
Atemarbeit kann gerade in schwierigen Lebensphasen helfen
(z. B. Schwangerschaft, Klimakterium, Verlust eines Menschen),
den Körper als Ressource zu erleben.
Die körperzentrierte Atemarbeit bietet eine sinnvolle Ergänzung zu verbal ausgerichteten Psychotherapieverfahren.
Für wen ist Atemarbeit besonders empfehlenswert?
- Menschen, die viel mit der Stimme arbeiten und die einem überdurch- schnittlichen Leistungspensum verpflichtet sind (Lehrer, Juristen, Führungskräfte)
- Menschen, die besonderer körperlicher wie stimmlicher Präsenz bedürfen (Schauspieler, Tänzer, Sänger, Musiker)
- Menschen, die verstärkt seelischen Belastungen ausgesetzt sind (pflegende und helfende Berufe)